Jahreshautversammlung 2017

Die Jahreshauptversammlung der Stöberhundgruppe Sauerland e.V. findet am 22.04.2017 um 16:00 Uhr am Schießstand Leitmar statt.

Charity Workingtest zu Gunsten der Hospizbewegung Warendorf e.V.

Am Samstag, den 28. Mai 2016 veranstalteten 6 Jäger und Jägerinnen aus Sundern in Ihrem Jagdrevier in Schliprüthen (Finnentrop) zusammen mit der Hundeschule mark/blind/search einen Charity Workingtest zu Gunsten der Hospizbewegung Warendorf e.V.

Ein Workingtest ist ein Wettkampf, in dem Retriever ihre Leistungen in der Apportierarbeit messen. Retriever wurden ursprünglich für die Jagd auf Niederwild zur Arbeit nach dem Schuss gezüchtet. Anstatt mit Wild wird bei einem Workingtest mit sogenannten Dummies gearbeitet. In den letzten Jahren, hat sich diese spezielle Art der Hundeausbildung zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt, die immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von Vielen aus rein sportlicher Intention heraus betrieben wird. Durch wechselndes Gelände und unterschiedlichste Apportieraufgaben ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert.

Insgesamt starteten knapp 80 Gespanne in den Klassen Schnupperer, Anfänger, Fortgeschrittene und Veteranen. Alle Erlöse und Spenden  (in Summe 2100 Euro) wurden der Hospizbewegung Warendorf e.V. zu teil. Die Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V. ist ein kreisweiter Zusammenschluss aus zehn Hospizgruppen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sterbende Menschen und ihre Angehörigen ambulant zu begleiten und die Themen Sterben, Tod und Trauer in der gesellschaftlichen Diskussion und Wahrnehmung präsent zu halten.

Zur Sicherung und Weiterentwicklung der Hospizarbeit ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen. Alle Prüfungsrichter, Helfer und Organisatoren haben sich sowohl an diesem Tag als auch während der Vorbereitungszeit ehrenamtlich engagiert. Unser besonderer Dank gilt unseren Sponsoren (Allianz Generalvertretung Wellbrock in Sundern, Stöberhundgruppe Sauerland e.V. insbesondere Edwin Wigge, Josera GmbH & Co KG, Bosch Tiernahrung GmbH & Co KG, Maydogs, Pfeifenbänder Sabine Stollenwerk, Jagdgemeinschaft Niedersalwey), Helfern und den Einwohnern von Schliprüthen für die Großzügigkeit und gute Zusammenarbeit. Weitere Informationen und Impressionen sind online unter  www.workingtest.mark-blind-search.de verfügbar.

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Bericht Anschußseminar

Liebe Jagdfreunde,

am Samstag den 22.08.2015 fand bei bestem Wetter wie geplant das gut besuchte Anschuss Seminar am Schießstand in Marsberg mit unserem Schweisshundführer Dr. Jörg Ising statt!

In einem ca. einstündigen theoretischen Teil wurden allen Teilnehmern grundlegende Verhaltensweisen vor und nach dem Schuss verdeutlicht und die verschiedenen Pirschzeichen besprochen.

Danach ging es zum praktischen Teil des Seminars. An einem nicht mehr für den menschlichen Verzehr zugelassenen Frischling wurden verschiedene Treffer simuliert und die Pirschzeichen waren von den Teilnehmern zu deuten!

Hier gab es einige Überraschungen!

Dr. Jörg Ising gestaltete das kurzweilige Seminar für alle interessant und informativ!

Ein herzlicher Dank an alle die an der Planung und Durchführung beteiligt waren!

 

 

 

Herzerkrankung beim Labrador Retriever

Überregionaler Einsatz gegen eine Herzerkrankung beim Labrador Retriever

 

 

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, für Kinder der beste Kumpel, für alte Menschen oft der einzige Weggefährte und immer ein Familienmitglied. Wenn dieser ernsthaft erkrankt, ist das Leid meistens groß.

Die Trikuspidaldysplasie ist eine angeborene Missbildung der Herzklappe zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Herzkammer. Durch das Versagen der Trikuspidalklappe fließt bei jedem Herzschlag Blut aus der rechten Herzkammer in den rechten Vorhof zurück. Dies führt zu einem Rückstau des venösen Blutes und zu einer Minderversorgung des Körpers mit sauerstoffreichem Blut. Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung zeigen die Hunde von Geburt an oder aber spätestens bis zum 3. Lebensjahr Symptome. Bei schwerwiegenden Fällen können Symptome wie Flüssigkeitsansammlungen in der Bauchhöhle, Lebervergrößerung, Atemnot und  Herzarrhythmien sowie kurzzeitige Bewusstlosigkeit infolge der Herzprobleme auftreten und zu einem Rechtsherzversagen führen. Mehrere Studien weisen auf die Erblichkeit der Erkrankung hin und zeigen eine Rasseprädisposition beim Labrador Retriever und anderen großen Rassen.

Zusammen mit Prof. Dr. Otmar Distl von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Dr. Anja Geretschläger vom Genforschungsinstitut Ferragen führt die Betroffeneninitiative zur Trikuspidalklappendysplasie beim Labrador Retriever ein Forschungsprojekt zur Ermittlung des Erbgangs und Entwicklung eines Gentests durch. Dafür werden Blutproben, sowohl von betroffenen Hunden sowie deren Eltern und Vollgeschwistern als auch von gesunden Hunden ohne direkte Verwandtschaft als Kontrollgruppe benötigt. Hunde die für das Forschungsprojekt in Frage kommen sind neben Labrador Retrievern:

Golden Retriever, Boxer, Deutscher Schäferhund, Englische Bulldogge, Deutsche Dogge, Weimaraner, Irish Setter, Bobtail und Mischlinge.

Weitere Informationen unter www.td-labrador.com

 

Unter dem Motto „Work Help & Fun“, findet am 23.05.2015 in einem von Arndt Wellbrock aus Sundern bereitgestellten Revier ein Charity Retriever Wettkampf (Workingtest) zu Gunsten der Betroffeneninitiative „Trikuspidaldysplasie beim Labrador Retriever“ (www.td-labrador.com) statt.

Veranstalter sind Anna Korte aus Sundern als betroffene Labradorbesitzerin, Allianz Wellbrock aus Sundern und Gaby Düser von Villa Hundeträume aus Werl. Unterstützt wird die Aktion unter anderem durch die Richter Ulrike Drews von Ruckteschell  (Hundeschule Lütjensee bei Hamburg), Helmut Schröder (Retrievertraining Mark Blind Search aus Hamm) und Claudia und Bernd Büdenbender aus Siegen. Desweiteren spendet die Stöberhundgruppe Sauerland e.V.  (www.stoeberhundgruppe-sl.de) Wildbret zur Herstellung der „Sauerländer Wildbratwurst“, welche dann dort zu Gunsten der Betroffeneninitiative verkauft wird.

Bei einem Workingtest messen sich Hundeführer mit ihren Retrievern in der Dummyarbeit.

„Ursprünglich wurden die Retriever für die Jagd auf Niederwild zur Arbeit nach dem Schuss gezüchtet. Um bei der Hundeausbildung auf totes oder sogar lebendes Wild verzichten zu können, wird mit sogenannten Dummies gearbeitet. In den letzten Jahren, hat sich diese spezielle Art der Hundeausbildung zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt, die zwar immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von vielen aus rein sportlichen Gesichtspunkten betrieben wird.

 

Durch wechselndes Gelände und unterschiedlichste Apportieraufgaben ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert. Das gute Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Hund sind die Basis jeder erfolgreichen Dummyarbeit. Man benötigt viel Geduld, eine liebevolle, aber bestimmende Hand und eine tiefe Bindung zu seinem Hund. Das sind die einfachen Formeln, damit aus einem Hund ein Kamerad fürs Leben wird!! „ (www.mark-blind-search.de)

Fragen zur Veranstaltung können an gaby.dueser@googlemail.com gerichtet werden.